Anfang des Jahres sind Martin Günther und ich im besten Sinne “aneinander” geraten. Martin ist Experte in Domain-Driven Design und Collaborative Modeling, wogegen ich aus der Ecke der funktionalen Programmierung und Datenmodellierung komme. Recht schnell war klar, dass wir jeweils in den Mitteln des anderen großen Wert, gleichzeitig aber in den eigenen Techniken lücken sehen: In der DDD-Community fehlt ein systematischer Ansatz zur Datenmodelierung, die die funktionale Programmierung bieten kann, die FP-Community ist dagegen nicht dafür bekannt, niederschwellige und zugängliche Techniken zu haben, die das Modellieren großer System in (fachlich) divers zusammengestellten Gruppen einfach macht.

Nach kurzer aber intensiver Zusammenarbeit haben wir die “Collaborative Data Modeling” entwickelt: Eine Sticky-Note-Technik, die auf der Basis der “Konstruktionsanleitungen” aus dem Buch Schreibe dein Programm von Michael Sperber und Herbert Klaeren eine systematische Modellierungstechnik etabliert.

Zu unserem großen Glück konnten wir schon in diesem Jahr auf der DDD Europe in Antwerpen unseren Workhop “Collaborative Data Modeling: Discovering Domain Types Through Linguistic Cues” platziern und waren sehr glücklich über das viele, positive Feedback.

Wir haben bereits einiges dazu aufgeschrieben. Wer sich dafür interessiert, kann hier in einer ersten Version nachlesen um was und wie es eigentlich geht.

Zu unserem noch größeren Glück lädt uns jetzt auch noch Andrea Magnorsky ein, unseren Workshop für die Virtual Domain-Driven Design noch einmal zu widerholen.

Wer also interessiert ist, kann am 3. September 2026 online dabei sein. Wir freuen uns!